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Merkel findet deutliche Worte vor 1.000 Zuhörern in Beverungen

Bundeskanzlerin reist zum einzigen OWL-Auftritt im NRW-Wahlkampf an die Weser

Zu ihrem einzigen OWL-Auftritt im NRW-Landtagswahlkampf ist Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag unter großem Applaus im Kreis Höxter empfangen worden. Die Kanzlerin erschien deutlich später als geplant in der Weserstadt.

Merkel kämpft in Beverungen für einen politischen Wechsel in NRW. Bei ihrem ersten von sieben Wahlkampfauftritten im Land wählt sie deutliche Worte in der Flüchtlingsfrage und fordert die schnelle Abschiebung von Flüchtlingen, die nach fairen rechtsstaatlichen Verfahren kein Recht auf einen Aufenthalt in Deutschland haben. Kritik übt die Kanzlerin zudem an schulpolitischen und sicherheitsrelevanten Problemen in NRW, die allein in der Verantwortung der Landespolitik lägen. Unterrichtsausfälle, Einbrüche und Übergriffe auf Frauen zeugen laut Merkel von einem Versagen rot-grüner Landespolitik.
In der vollbesetzten Stadthalle war die CDU-Chefin unter anderem vom Bundestagsabgeordneten und früheren Beverunger Bürgermeister Christian Haase und dem Bad Driburger Landtagskandidaten Matthias Goeken empfangen worden.
Haase nannte vor rund 1.000 Zuhörern die Stärkung des ländlichen Raums als Kernthema im Landtags- und Bundestagswahlkampf, deshalb sei Beverungen der perfekte Ort für den Merkel-Auftritt. 
 
Landtagskandidat Goeken rief das Publikum zum Wählen auf. "NRW kann mehr, deshalb hoffe ich auf eine hohe Wahlbeteiligung", erklärt der Unternehmer. Vor dem Auftritt von Merkel kritisiert Goeken die rot-grüne Landesregierung, insbesondere die "wirtschaftsfeindliche Politik" von Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) und den fahrlässigen Umgang mit islamistischen Gefährdern durch Innenminister Ralf Jäger (SPD). Goeken fordert zudem den Erhalt von Förderschulen und die Wahlfreiheit von Eltern sowie die Stärkung der Kreispolizeibehörden in ländlichen Regionen wie OWL und weniger Regulierungen für Kommunen und Unternehmen sowie für Landwirte und Jäger.

Merkel Neue Westfälische

Copyright, Neue Westfälische 2017, abgerufen am 06.05.2017

 

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