Service muss besser werden

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Tourist-Info und Marketing unter einem Dach
 
Die Mitarbeiter der Tourist-Information werden per Personalgestellung zum Verein Beverungen Marketing wechseln. Dieser Weg ist Teil der strategischen Ausrichtung der Bereiche Tourismus und Stadtmarketing, die Bürgermeister Christian Haase in der Sitzung des Hauptausschusses in groben Zügen skizziert hat.
 
In mehreren Sitzungen ist bereits über die Zusammenführung der Bereiche Tourismus und Stadtmarketing gesprochen worden. In diesem Zuge werden auch die Vereine Beverungen Marketing und Beverunger Werbegemeinschaft miteinander verschmelzen. Das im Sommer 2010 vorgestellte Tourismus- und Stadtmarketingkonzept ist mittlerweile von den Mitarbeitern der Tourist-Info und von Beverungen Marketing überarbeitet worden und soll als Grundlage für die weitere Arbeit dienen. »Arbeitsstelle« soll ein Servicecenter werden, das möglicherweise in der Marktpassage eingerichtet wird. Hier sind die Verhandlungen noch nicht ganz abgeschlossen.
Für das Servicecenter sollen neben Tourist-Info- und Marketing-Mitarbeitern weitere Partner gewonnen werden. Hierzu zählen die Kulturgemeinschaft, die Volkshochschule und das Seniorenbüro.
Das Konzept mache deutlich, dass die Tourismusvermarktung und die Vermarktung der Innenstadt sich nicht losgelöst voneinander betrachten ließen, so Haase.
Das Papier weist Radfahrer und Wanderer als die Hauptzielgruppen aus, um die sich die Stadt noch intensiver kümmern müsse. Radboxen, E-Bike-Stationen und der Ausbau des Wanderwegenetzes bis 2013 sind einige Punkte, die abgearbeitet werden sollen. »Der Service muss besser werden«, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Uwe Scherding vor dem Hintergrund von mehr als 60 000 Übernachtungen in der Stadt in 2010. Das betreffe aber auch Gastronomie und Einzelhandel, sagte Bürgermeister Haase. »Die Geschäfte haben den Touristen nicht genug im Blick.
Auch das Potential des Weserufers wird hervor gehoben oder die Bedeutung der Weserstraße als Tor zur Stadt. Das Konzept ruft viele zur Mitarbeit auf - Vereine, Gastronomie und Einzelhandel. »Es ist ein arbeitendes Konzept, das sich vor allem nach innen richtet«, sagte Bürgermeister Christian Haase. Es könnte als Leitfaden gesehen werden, nach dem sich die Politik bei ihren Entscheiden richtet. Dr. Thomas Hake (FDP) bezeichnete das Papier als »Ideenwettbewerb für alle. Es sollte kein Parteienwettbewerb geben«.
 
(WB) Artikel vom 18.06.2011

Zusätzliche Informationen