Zukünftige Schulpolitik in Beverungen

gym_bevDie Sicherung des vielfältigen Schulangebotes im Bereich der Stadt Beverungen hat für die CDU Fraktion höchste Priorität. „Unsere Schulen leisten sehr gute Arbeit, die wir auch in Zukunft sichern wollen."

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird sich unsere Schullandschaft im Kreis Höxter in den nächsten Jahren verändern. Wichtige Daten hierzu wird uns u. a. die kreisweite Schulentwicklungsplanung bringen.

Neben den Sachzwängen wird aber auch die politische Ausrichtung von entscheidender Bedeutung sein.

Die NRW Koalition aus SPD und Grünen, die unter Tolerierung durch die spätkommunistische Linkspartei regiert, hat sich die Einführung einer gleichmacherischen „Einheitsschule" auf ihre bildungspolitischen Fahne geschrieben.

Aber nicht nur die neue Landesregierung setzt auf eine Schulwende, auch die Kreis SPD strebt die Einrichtung von Gesamtschulen an, was bei einer Umsetzung auch die Schulen der Stadt Beverungen betreffen wird.

Pikanterweise wird dabei immer auf den Elternwillen verwiesen, jedoch gibt es bislang keine konkreten Anfragen oder Anträge. Dies ist auch nicht verwunderlich, sieht es mit der Akzeptanz der Bürger zu den rot-grünen Schulvorstellungen doch ganz anders aus, wie eine Forsa – Umfrage aus dem Frühjahr diesen Jahres zeigt. - U. a. lehnen 76 % der Befragten eine Einheitsschule ab!

Die Einheitsschule wird dazu führen, dass viele kleinere Schulen schließen müssen. Die Gymnasien stehen auf der Abschussliste. Genau das will die CDU Beverungen nicht.


„Es wäre fahrlässig, das in Beverungen bewährte Schulsystem zu zerschlagen."

Wichtig ist, demografische Veränderungen zu bewerten und tragfähige Lösungen für die Schulen in unserer Stadt Beverungen zu entwickeln.

Eine organisatorische Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Realschule unter einem Dach, wobei beide Schulformen eigenständig bleiben, wäre zukünftig denkbar und wird an anderen Schulstandorten bereits erfolgreich praktiziert.

Das vorhandene qualitativ hochwertige Bildungsangebot würde auch zukünftig für unsere Kinder zur Verfügung stehen und sogar noch verbessert.

Die sich durch die organisatorische Zusammenlegung ergebenen Synergie-Effekte hätten eine Steigerung der Angebotsvielfalt und der Unterrichtsqualität, sowie eine Verbesserung der individuellen Förderungsmöglichkeiten unserer Schüler und Schülerinnen zur Folge.

Dies sollte aber nur als eine Möglichkeit angesehen werden und dazu dienen, den erforderlichen Gestaltungsprozess anzustoßen. Wichtig ist, dass die Bildung, der qualifizierte Unterricht für unsere Kinder, im Vordergrund stehen muss und nicht irgendeine Parteienideologie.

Aufgabe wird es sein, gemeinsam mit den Schülern, Eltern, Schulleitern, Lehrern, dem Schulträger und der Schulaufsicht ein möglichst wohnortnahes und leistungsfähiges Schulkonzept für Beverungen zu entwickeln.

Die Bildung einer Gemeinschaftsschule wird von der CDU Fraktion abgelehnt.

Das Gymnasium Beverungen soll in der bisherigen Form bestehen bleiben. Es stellt einen

wichtigen Standortfaktor dar und bietet eine echte Alternative zur bestehenden Gesamtschule in Bad Karlshafen.

Uwe Scherding

CDU-Fraktion Beverungen

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